Förderung des Fernstudiums durch Stipendien

by Fernstudium on 10. März 2010

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die berufsbegleitende oder zusätzliche Aus- und Weiterbildung, also ggf. auch Fernstudien, durch Stipendien. So wird es Auszubildenden, die sich während der Ausbildung durch bseondere Leistungen hervorgetan haben und besonders begabt sind ermöglicht, parallel zum Beruf ein Studium zu absolvieren. Außerdem werden zusätzlich Arbeitnehmer mit einem so genannten Aufstiegsstipendium gefördert, die sich im Beruf besonders hervorgetan haben.

Voraussetzungen zu Förderung

Für ein Weiterbildungsstipendium ist die erste Voraussetzung, dass eine Ausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf erfolgreich abgeschlossen wurde. Außerdem muss man bei Aufnahme des Studiums unter 25 Jahre alt sein (wobei unter bestimmten Voraussetzungen Zeiten angerechnet werden können). Außerdem muss entweder die Berufsausbildung mit mindestens 87 Punkten, also der Note “Gut” abgeschlossen worden sein, ein 1., 2., oder 3. Platz bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb erreicht worde sein oder aber eine besondere Begründung des Arbeitgebers oder der Ausbildungsstätte vorliegen. Die wöchentliche Arbeitszeit muss zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens 15 Stunden betragen oder aber man muss offiziell bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet sein.

Für das Aufstiegsstipendium gibt es keine festgelegte Altersgrenze. Zur Zulassung gibt es ein Auswahlverfahren, welches aus drei Schritten besteht:

Im ersten Schritt muss ein entsprechendes Online-Formular ausgefüllt werden , anhand dessen ausgewertet wird, ob die grundlegenden Voraussetzungen für den Erhalt des Stipendiums gegeben sind. Dabei handelt es sich um besondere Leistungsfähigkeit und Berufspraxis.

Auch der zweite Schritt wird online durchgeführt: Es muss ein spezieller Online-Fragebogen ausgefüllt werden, der im Anschluss von Experten ausgewertet und geprüft wird. Zusätzlich müssen Unterlagen eingereicht werden, die die Angaben aus dem Online-Formular belegen.

Wenn Sie nun zu den besten Bewerbern aus den ersten beiden Stufen gehören, erhalten Sie eine Einladung zum persönlichen Gespräch, in dem Sie Ihre Beweggründe für die Bewerbung um das Stipendium darlegen können.

Höhe der Förderung

Beim Weiterbildungsstipendium beträgt der Höchstbetrag der Förderung insgesamt 5.100 Euro für den Gesamtzeitraum von 3 Jahren. Wobei der jährliche Höchstbetrag bei 1.700 Euro liegt. Es wird ein Eigenanteil von 180 Euro pro Jahr fällig, der allerdings keinen Einfluss auf den Förderbetrag hat.

Beim Aufstiegsstipendium beträgt, bei Vollzeitstudium, der monatliche Förderbetrag 650 Euro plus 80 Euro Büchergeld und zusätzlich für das erste Kind 113 Euro und für jedes weitere 85 Euro. Erfolgt das Studium berufsbegleitend, können jährlich bis zu 1.700 Euro für Maßnahmekosten in Anspruch genommen werden.

Mehr Informationen zu beiden Stipendien finden Sie auch unter: www.sbb-stipendien.de.

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Fernstudium steuerlich absetzbar?

by Fernstudium on 18. Februar 2010

SteuerDiese Frage kann man ganz klar mit “Ja!” beantworten. Die Kosten eines Fernstudiums sind, je nach Situation voll oder bis zu einer bestimmten Höhe, von der Steuer absetzbar.

Hierzu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Zum einen kann man das Fernstudium, sofern es sich um ein Zweitstudium oder ein beruflich gefördertes Studium handelt, als Werbungskosten von der Steuer absetzen. In diesem Fall sind die Kosten in voller Höhe absetzbar. Allerdings gilt dieser Fall wirklich nur bei Fortbildungsmaßnahmen.
Dies gilt für Stduierende und Beschäftigte, die ihre Ausbildung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses absolvieren: Ihre Ausbildungskosten sind “beruflich veranlasst” und können deshalb als Werbungskosten voll geltend gemacht werden. Zu dieser  Gruppe gehören z.B.  Azubis, Studenten an Berufsakademien, Angestellte, die sich weiterbilden  und Referendare. Als Selbstständiger gelten die Kosten des Fernstudiums als Betriebsausgaben.

Bei einem normalen Erststudium, also einer Ausbildungsmaßnahme, können die Studienkosten nur bis zu einer Höhe von 4.000 Euro als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Die Ausnahme hierbei stellt ein vom Arbeitgeber gefördertes Erststudium dar.

Generell dürfen bei der Steuer folgende Kosten geltend gemacht werden, unabhängig davon, ob es sich um Werbungskosten, Betriebsausgaben  oder Sonderausgaben handelt:

  • Gebühren aller Art: Studiengebühren, Prüfungsgebühren, Kursgebühren zur Prüfungsvorbereitung, Teilnahmegebühren an Lehrgängen
  • Eintrittsgelder beispielsweise  für Fachmessen und Kongresse
  • Fahrtkosten
  • Kosten für Arbeitsmaterial, Arbeitszimmer und Fachliteratur
  • Anwalts- und Prozesskosten, etwa bei einem Rechtsstreit um eine Prüfung o.ä.
  • Darlehenszinsen, wenn Sie zur Finanzierung Ihres Studiums oder Ihrer Ausbildung ein entsprechendes Darlehen aufnehmen

Zusätzlich müssen nach einem BFH-Urteil vom Juni 2002 zumindest Kurse im EU-Ausland Kursen in Deutschland gleichgesetzt werden: Bei einem entsprechenden Lehrplan und berufsbezogenen Inhalten ist ein solcher Kurs somit steuerlich absetzbar.

Neben der steuerlichen Absetzbarkeit ist als zusätzliche Finanzierungshilfe für viele Fernstudiengänge auch eine BAföG-Förderung möglich.

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Vorteile und Nachteile des E-Learning

27.01.2010

E-Learning wird, gerade im Bereich der Weiterbildung, mehr und mehr zum Thema und zu einem wichtigen Faktor.
Zum einen setzen vor allem Unternehmen im Bereich der Mitarbeiterschulungen auf das System E-Learning, da es eine sehr effiziente Art der Schulung ist.
Zum andern gewinnt das E-Learning auch im Bereich der Fernstudien und Fernkurse zunehmend an Bedeutung.
Allerdings wird das [...]

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